Urbane Biodiversität am Narrenturm
– Habitecture für Mauersegler und Fledermäuse am Campus Altes AKH
Das Projekt Urbane Biodiversität am Narrenturm wird von Öko Campus Wien unterstützt und hat die Schaffung von neuem Lebensraum durch Ersatzquartiere für Fledermäuse zum Ziel.
💠PROJEKTSTECKBRIEF:
📍Titel: Urbane Biodiversität am Narrenturm
📍Untertitel: Habitecture für Fledermäuse und Mauersegler am Campus Altes AKH
📍WAS: Artenschutz an Gebäuden – Urbane Biodiversität – Multispecies Urbanism
📍WO: Campus Altes AKH (im Umfeld des Narrenturmes)
📍WANN: 01/2023-12/2025
📍Fördergeber: Biodiversitätsfonds BMLUK

💠Kontext: Um an Zielgebäuden lebende Zielarten zu schützen sowie den Campus zu einem innerstädtischen Leuchtturmprojekt in Sachen intakte Stadtnatur und Biodiversität zu entwickeln hat Isa dieses Projekt 2022 aufgespürt, entworfen und beim Biodiversitätsfonds im Rahmen des ersten Fördercalls eingereicht. Wir sind als Verein wichtige Partner:innen im Projekt.
💠Meilensteine:
15 Kästen für Mauersegler sowie 22 Kästen für Fledermäuse wurden im Rahmen des Projektes UrBAN angebracht – zudem ein weiteres Quartier für Falken. 🪶🦇🏛️ Es wurden Kästen am Narrenturm (4 außenliegend und 6 innenliegend) sowie an der Gerichtsmedizin der Med Uni Wien an zwei Gebäuden angebracht (Sensengasse sowie Leopold-Bauer-Weg).
In Summe sind 38 Kästen für Mauersegler, Fledermäuse und Falken die im Projekt als neue Quartiere installiert wurden.
💠Outreach:
Unzählige Walks, Vermittlungs- und Lernformate wurden im Rahmen des Projekte umgesetzt und angeboten. (repair:festival, Kinderuni, SDG-Walks, Netzwerktreffen Hochschulinitiativen für Biodiversität, Nachhaltigkeitswoche ÖH, Bat Walk und Bat Night)
💠Synergien für Stadtnaturschutz:
Gemeinsam mit dem Verein Öko Campus Wien haben wir gesamtökologische Zusammenhänge am Campus mit weiteren Projekten gestärkt – etwa mit dem Projekt Aufblühen, das von der EU und Blühendes Österreich – BILLA gemeinnützige Privatstiftung finanziert wird. Weiters leistet auch das Projekt Co-Creating Biodiversity in Urban Areas wichtige Beiträge zur lokalen Biodiversität am Standort. Danke hier an unseren Partner Gartenpolylog!
Co-Bio Projekt Webseite:
💠Wissen und Forschung:
Wissen aus dem Projekt konnte auf folgenden Tagungen weitergegeben werden:
-2024 Klimadialoge des ehemaligen BMK
-2024 Bat Walk und Bat Night am Campus mit Kffö und Naturschutzbund
-2025 Tage der Biodiversität im Rahmen von Allianz Biodiversität und Wasser – BiodiWa – in einem Workshop. Das Feactsheet findet ihr hier: Win-Win-Win
-2025 Netzwerktreffen der Hochschulinitiativen für Biodiversität
-2025 BAT X AUSTRIA – Transdiciplinary Symposium for Bat Conservation Science & Care
-2025 Nachhaltigkeitstag BOKU
💠Monitoring und Citizen Science:
Im Rahmen des Monitorings wurden wertvolle Daten zu Arten auf dem Campus Altes AKH erhoben und zudem auch ein Netzwerk an Mitarbeitenden aufgebaut. In Hands-On Formaten wurden Expertenwissen an Interessierte weitergegeben, damit das Monitoring langfristig sichergestellt ist.
💠Projekt-Schutzgüter/Zielarten auf dem Campus:
Fledermäuse: (Tom Holzer/ Öko Campus Wien)
-Pipistrellus kuhlii/nathusii
-Pipistrellus pygmaeus
-Hypsugo savii
-Pipistrellus pipistrellus
-Nyctalus noctula
-Myotis sp.
-Nyctalus/Eptesicus/Vespertilio
sowie Apus apus.
💠Fördergeber:innen, Partner:innen und Netzwerk
Das gesamte Projekt wird mit Mitteln des Biodiversitätsfond des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft finanziert.
Kooperationspartner:innen sind das Naturhistorische Museum Wien & die Sammlung PASiN, die Bundesimmobiliengesellschaft, das Bundesdenkmalamt, die Medizinische Universität Wien sowie die Universität Wien. Last but not least natürlich auch der Verein Öko Campus Wien, durch den wir in vielen Projekten für mehr Biodiversität am Campus, in Wien und darüber hinaus sorgen.
💠Ausblick
Die Beschäftigung mit Artenschutz an Gebäuden hat in vielfältige Richtungen Früchte getragen und wird uns weiterhin beschäftigen, unter anderem im Projekt Aufblühen mit der Uni Wien. Weiters können wir als Verein durch das Equipment weiterhin die Erforschung und das Monitoring der Projekt-Zielarten auf dem Campus fortführen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir weiterhin versuchen werden Lebensraumverbesserungen durchzuführen und mt Partner:innen umzusetzen, um die lokale Biodiversität zu stärken – dies kommt auch Mauerseglern und Fledermäusen zugute.
💠Projekt Links:
Ihr findet einen Projektbericht auf der Seite 10 im Magazin WIR TUN WAS mit Infos zum Projekt und Habitatarchitektur und Artenschutz an Gebäuden am Campus Altes AKH:
Hier könnt ihr Details zu den Maßnahmen am Narrenturm finden:
https://www.nhm.at/narrenturm
💠Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt und Biodiversität am Narrenturm:
Im Rahmen des Projektes sind eine Infotafel, Sticker und Folder entstanden, die ihr hier sehen könnt:



Folder: NHM, Nachhaltigkeitsbüro Uni Wien, Uni Wien, STV Biologie, uvm.
Infoschild: Vor dem Narrenturm
📻PODCAST zum Projekt und Biodiversität am Narrenturm, sowie Multispecies Urbanism mit Radio a_palaver:
https://www.apalaver.com/sendungs-archiv/255/isa-klee-zu-multispecies-urbanism


💠PROJEKTNOTIZ:
Das Projekt Urbane Biodiversität am Narrenturm
– Habitecture für Fledermäuse und Mauersegler
wird von Isabella Klebinger in Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum Wien, der Med Uni Wien, der BIG und der Uni Wien umgesetzt. Wichtiger Partner ist das Bundesdenkmalamt, da viele Gebäude im Projekt geschützt sind.
Im Rahmen des Projektes wurden 15 Mauersegler-Nistkästen in der Fassade der Gerichtsmedizin Wien integriert, sowie 13 Fledermauskästen an der Med Uni Wien befestigt. Weitere 3 Kästen für Fledermäuse hängen am Narrenturm im Bereich der Höfe und weitere 6 Kästen auf dem Dachboden. Ein Quartier für Falken ist ebenfalls Teil des Projektes.
In Summe wurden 38 Kästen am Campus im Rahmen des Projektes installiert – diese wurden über den Projektzeitraum überwacht und werden auch nach Projektende vom Verein Öko Campus Wien auf Besiedelung geprüft.
Das Projekt beinhaltet zudem Monitoring (Kontrolle der Besiedelungserfolge) und breite Öffentlichkeitsarbeit und Naturvermittlung. Das Projekt Urbane Biodiversität am Narrenturm wird durch den Biodiversitätsfonds des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert und vom Verein Öko Campus Wien unterstützt.
Projektleitung und Idee: Isabella Klebinger















